Wie können Fachkräfte sexualisierte Gewalt erkennen, präventiv handeln und Kinder wirksam schützen? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich Karina Liebisch, Leiterin des DRK Mutter-Kind-Hauses, und Eva Wombacher, Kita-Koordinatorin und Fachberatung, im September 2026 bei einer Fortbildung in Korbach intensiv auseinandergesetzt.
Im Mittelpunkt der Fortbildung standen die Themen sexualisierte Gewalt, Prävention und Intervention. Dabei ging es unter anderem darum, mögliche Signale wahrzunehmen, die eigene fachliche Haltung zu reflektieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag kennenzulernen. Dabei wurde deutlich: Fachwissen, eine klare Haltung und die Kenntnis geeigneter Handlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote sind wichtige Grundlagen für pädagogische Fachkräfte im Kinderschutz.
Die Fortbildung vermittelte verschiedene fachliche Zugänge und Methoden, die dabei unterstützen, das Thema sexualisierte Gewalt im pädagogischen Alltag sicherer anzusprechen und einzuordnen. Auch die eigenen Handlungsmöglichkeiten sowie der Umgang mit herausfordernden Situationen wurden reflektiert.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorstellung bestehender Unterstützungsangeboten. So bietet zum Beispiel die Fachberatungsstelle LautStark in Bad Wildungen Hilfe und Beratung und Unterstützung rund um das Thema sexualisierte Gewalt.
„Hinschauen bedeutet nicht, sofort Antworten haben zu müssen“, betont Eva Wombacher. Manchmal bedeutet es zunächst: zuhören, ernst nehmen und Unterstützung holen.“
Weiterführende Hilfe
- Fachberatung für Fachkräfte aus dem pädagogischen und psychosozialen Bereich: fhf-waldeckfrankenberg.de/lautstark
- Beratung und Hilfe für Kinder und Jugendliche: www.sags-lautstark.de



