Im Mittelpunkt stand der Transport eines Patienten unter sogenannter mCPR (mechanical Cardiopulmonary Resuscitation). Dabei übernimmt ein spezielles Gerät die Herzdruckmassage und führt diese kontinuierlich und mit gleichbleibender Qualität durch. Die mechanische Reanimation kann insbesondere bei längeren Transportwegen oder schwierigen Einsatzbedingungen eine wichtige Unterstützung sein.
Warum ist der Transport so anspruchsvoll?
Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Eine möglichst unterbrechungsfreie Herzdruckmassage ist entscheidend. Gleichzeitig kann es notwendig sein, einen Patienten aus einer schwer zugänglichen Wohnung oder einem Gebäude mit engen Treppenhäusern zu transportieren. Dabei muss sichergestellt werden, dass die mechanische Reanimation möglichst ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann.
Um genau diese Situation praktisch zu trainieren, simulierten die Auszubildenden die Versorgung eines Patienten unter laufender mCPR. Anschließend wurde der Dummy mithilfe der Drehleiter durch ein Fenster des DRK-Kreisverbandes aus dem Gebäude transportiert.
Praxisnah lernen und Sicherheit gewinnen
Für die Auszubildenden bot die Übung die Gelegenheit, den Umgang mit einer solchen Einsatzsituation praktisch zu erproben. Neben der sicheren Vorbereitung und Durchführung des Patiententransports standen insbesondere die Kommunikation und die Abstimmung der einzelnen Arbeitsschritte im Fokus.
Solche realitätsnahen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Sie helfen dabei, Abläufe zu verinnerlichen, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Sicherheit für spätere Einsätze zu gewinnen.
Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Frankenberg, die die Übung freundlicherweise unterstützt und mit dem Einsatz ihrer Drehleiter erst möglich gemacht hat.












