Ausbildung zum Altenpflegehelfer/ zur Altenpflegehelferin

im DRK Kreisverband Frankenberg

Einjährige Ausbildung - Schnelleinstieg in die Pflege

Kurze Ausbildungszeit, Arbeit mit Menschen, sicherer Job: das zeichnet die Ausbildung zum Altenpflegehelfer bzw. zur Altenpflegehelferin aus. 

Nach Abschluss der einjährigen Ausbildung kannst du dirket in den Beruf starten. Oder du kannst eine (verkürzte) Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann anschließen – eine gute Möglichkeit, wenn du z.B. mit Hauptschulabschluss in die Pflege einsteigen möchtest.

Berufsbild Altenpflegehilfe

Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen unterstützten gemeinsam mit anderen Pflegefachkräften ältere Menschen bei der Körperpflege, beim Essen und begleitet sie zum Beispiel bei Arztbesuchen. Auch bei der Freizeitgestaltung von Senioren wirken sie mit und gestalten zum Beispiel Spielenachmittage oder sportliche Aktivitäten. Während der Ausbildung wechselten sich Schulunterricht und praktisches Arbeiten ab.

  • Unterschiedliche Berufsbezeichnungen

    Die Ausbildung zum Altenpflegehelfer ist landesrechtlich geregelt. Aus diesem Grund gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern Unterschiede in der Ausbildung und teilweise auch verschiedene Berufsbezeichnungen: „Altenpflegehelferin“ oder „Altenpflegehelfer“ in Brandenburg, Hessen, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen, staatlich anerkannte Altenpflegehelferin“ oder „staatlich anerkannter Altenpflegehelfer“ in Baden-Württemberg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, „staatlich geprüfte Altenpflegehelferin“ oder „staatlich geprüfter Altenpflegehelfer“ in Rheinland-Pfalz, „staatlich anerkannte Gesundheits- und Pflegeassistentin“ oder „staatlich anerkannter Gesundheits- und Pflegeassistent“ in Hamburg, „staatlich geprüfte Pflegefachhelferin“ oder „staatlich geprüfter Pflegefachhelfer“ in Bayern, „staatlich geprüfte Pflegeassistentin“ oder „staatlich geprüfter Pflegeassistent“ in Niedersachsen, „Kranken- und Altenpflegehelferin“ oder „Kranken- und Altenpflegehelfer“ in Mecklenburg-Vorpommern.

Voraussetzungen

Schulabschluss

  • erfolgreicher Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Berufsabschluss 

Gesetzliche Voraussetzungen 

  • gesundheitliche Eignung 
  • amtliches Führungszeugnis 

Persönliche Eignung

  • Offenheit und Zugewandtheit im Umgang mit Pflegebedürftigen aller Altersstufen und ihren Angehörigen 
  • Interesse an pflegerischen und medizini­schen Themen 
  • eine gute Portion Teamfähigkeit
  • die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich immer wieder neuen Herausforde­rungen zu stellen 

Was verdient man in der Ausbildung zum Altenpflegehelfer / zur Altenpflegehelferin?

Während der Ausbildung zum Altenpflegehelfer/ zur Altenpflegehelferin erhältst du selbstverständlich eine Ausbildungsvergütung und Lehr- und Lernmittel werden dir kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Monatliche Ausbildungsvergütung: 1.340,69 € (Stand: März 2024)

Damit du während der Ausbildung mobil sein kannst übernehmen wir die Kosten des Hessentickets für dich.

„Der Beruf ist viel schwerer und schöner, als ich am Anfang gedacht habe.“

Lea-Sophie Macioßek, Auszubildende zur Pflegefachfrau im DRK-Seniorenzentrum Gemünden

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„Der Job ist vielseitig und man wird körperlich und geistig gefordert.“

Niels Eckel, Auszubildender zur Pflegefachkraft im DRK-Seniorenzentrum Gemünden

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„Hinter dem Wort Pflege steckt viel mehr.“

Lea Kohlhase, Auszubildende zur Pflegefachfrau im DRK-Seniorenzentrum Gemünden

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„Probiert es aus! Es ist einer der wichtigsten Berufe unserer Gesellschaft.““

Nico Hasenzahl, Auszubildender zur Pflegefachkraft im DRK-Seniorenzentrum Gemünden

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Mehr Azubi-Stimmen 

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Ablauf der Ausbildung

Die Pflegeausbildung dauert in der Regel ein Jahr und besteht aus der praktischen Ausbildung in der Einrichtung, sowie theoretischem und praktischem Unterricht an Pflegeschulen.

Im DRK Kreisverband Frankenberg ist dein Ausbildungsort entweder eines unserer DRK-Senioren­zentren (Battenberg, Frankenberg, Gemünden oder Waldeck-Sachsenhausen) oder der ambulante DRK-Pflegedienst. Ein Teil der praktischen Ausbildung erfolgt aber auch in in kooperierenden Praxisstellen, Pflichteinsätze sind in der stationären Altenpflege und in der ambulanten Altenpflege vorgesehen, damit alle Auszubildenen beide Tätigkeitsfelder kennenlernen. 

Vom ersten Arbeitstag an bist du bei uns in den Arbeitsall­tag einbezogen. Du lernst, wie Du hilfebedürftige Menschen versorgst, die Pfle­ge eigenverantwortlich planst, bei Untersuchungen und Therapien assistierst, zwischen Bewohnern, Angehörigen und Arzten vermittelst. Auch wichtige administrative Arbeiten und die Dokumentation ge­hören zu deinen Tätigkeiten.

Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung.

Pflegen – kann ich das?

Natürlich sollte man für eine Ausbildung in der Pflege keine zu großen Berührungsängste haben. Gewisse Hemmungen sind zu Beginn aber völlig normal. Da hilft die Begleitung durch die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. 

Kommunikation auf Augenhöhe – auch in der Ausbildung

Uns ist es wichtig, dass Du Dich im Laufe deiner Ausbildung wohl und ernstgenommen fühlst. Du bist ein wichtiger Bestandteil des Teams und maßgebend für die Zukunft des Roten Kreuzes. Deshalb stehen Deine Belange genauso im Vordergrund wie die der erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Du übernimmst Verantwortung und wirst in alle internen Prozesse eingebunden – nur so lernst Du die Arbeit hautnah kennen.

Karrierechancen und fachliche Weiterentwicklung

Pflegekräfte sind heiß begehrt. Nach Abschluss der Ausbildung sind die Chancen auf eine Festanstellung überdurchschnittlich hoch. Nach Abschluss ist auch die Arbeit als Betreuungskraft möglich. 

Die Altenpflege bietet viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln: 

Fachkräften stehen dann vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten offen:

  • Wohn- und Pflegegruppenleitung in einer Alten- oder Pflegeeinrichtung 
  • Pflegedienstleitung oder Leitung in einer stationären Alten- und Pflegeeinrichtung 
  • Praxisanleitung 
  • Palliativpfleger/in 
  • Hygienebeauftragte 
  • Fachkraft in der Gerontopsychiatrie 
  • Leitung eines ambulanten Dienstes oder einer Sozialstation. 

Vorurteile und Missverständnisse

Gerade über die Arbeit in der Pflege gibt es viele Vorurteile und Missverständnisse. Da hilft es, sich ein eigenes Bild zu machen: sowohl in unseren Seniorenzentren als auch im ambulaten Pflegedienst besteht die Möglichkeit einige Tage Probe zu arbeiten oder ein Praktikum zu vereinbaren. So kann man in das Tätigkeitsfeld "hineinschnuppern" und erste Erfahrungen mit der täglichen Arbeit sammeln. 

Ausbildungs-Einrichtungen in Frankenberg und der Region

Bewerbung und Kontakt

Alexander Vorat 
Telefon 06451 / 7227-14
a.vorat(at)drk-frankenberg.de 

Wir freuen uns auf deine Bewerbung  (gerne per E-Mail) und stehen auch für Fragen zur Verfügung! Falls du dir noch nicht sicher bist, vereinbaren wir gerne auch ein Praktikum oder einen Orientierungstag

Kontakt

Alexander Vorat
Telefon 06451 / 7227-14

a.vorat(at)drk-frankenberg.de 

Auestraße 25
35066 Frankenberg

Top 10 Gründe für diesen tollen Job

  1. Dein Arbeitsplatz ist auch in Zukunft sicher
  2. Die Bezahlung ist fair und besser als in vielen anderen Berufen
  3. Arbeits- und Ausbildungsplätze gibt es in fast allen Bereichen
  4. Deine Arbeitszeiten sind flexibel
  5. Ambulante und stationäre Pflege, Tagespflege oder betreute Wohngemeinschaft: Die Altenpflege bietet Dir viele verschieden Arbeitsmöglichkeiten
  6. Du hilfst Anderen: pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen. Das ist ein gutes Gefühl
  7. Du kümmerst dich um den ganzen Menschen, beziehst seine Lebensgeschichte mit ein
  8. Du siehst dieselben Menschen immer wieder und kannst dadurch Beziehungen aufbauen
  9. Du arbeitest im Team mit anderen Prof is.
  10. Du lernst vieles über Pflege, Psychologie, Medizin und noch einiges mehr.

In der Altenpflege wirst du gebraucht!